Im Rahmen des Jahresprogramms zum Doppeljubiläum – 700 Jahre Pfarrei und 140 Jahre Pfarrkirche, fand am Freitagabend, 8.5. eine feierliche Maiandacht im Pfarrhof Zell statt. Zahlreiche Gläubige versammelten sich rund um die kleine Kapelle im Pfarrgarten, die eingebettet zwischen blühenden Obstbäumen und bei strahlendem Sonnenschein, ein besonderes Ambiente, darbot. Für die Andacht war Weihbischof Dr. Josef Graf nach Zell gekommen.
Der Festausschuss hatte die Feierlichkeiten sorgfältig vorbereitet und für einen würdigen Rahmen gesorgt. Der Überlieferung nach soll sich an der Stelle der heutigen Kapelle einst der Altar der alten Kirche befunden haben, die früher neben dem Pfarrhaus stand. Musikalisch umrahmt wurde die Maiandacht von der Blaskapelle Zell.

Unter den Mitfeiernden befanden sich auch Dekan Ralf Heidenreich sowie Pfarrer Tinu Nedumbakaran und Pastoralreferent Thomas Probst, genauso wie einige Klosterschwestern mit Sr. Birgitta. In seiner Ansprache erinnerte Weihbischof Graf daran, dass der Monat Mai in besonderer Weise der Verehrung der Gottesmutter Maria gewidmet sei. Gerade in schwierigen Zeiten könne der Glaube den Menschen Halt und Zuversicht schenken.
Besonders die Mutter Gottes sei für viele Gläubige eine wichtige Stütze und ein Zeichen der Hoffnung. Im Anschluss an die Maiandacht nutzte man die Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit dem Weihbischof und bei Getränken und warmen Leberkässemmeln klang der Abend in geselliger Runde gemütlich aus.
