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- Agnes Kainz
- Kategorie: Pfarrbereich Wald
Beim Pfarrgottesdienst am Sonntag wurden in Wald die Sternsinger ausgesandt. Die Walder Sternsinger zogen in prachtvollen Dreikönigsgewändern, zum Teil mit Krone und Stern, gemeinsam mit Dekan Ralf Heidenreich, Diakon Klaus Schülein und Patoralreferent Thomas Probst in die Kirche ein. Die Sternsinger sind das Zeichen: Sie tragen diese wunderbare Botschaft des Friedens, die wir an Weihnachten gehört haben, in die Familien hinein, sagte Diakon Klaus Schülein.
Pfarrer Ralf Heidenreich segnete die Sternsinger und appellierte, sie freundlich aufzunehmen und mit Spenden mitzuhelfen für Menschen in Not. Die Walder Sternsinger werden sich auf den Weg machen und sammeln für Kinder in Not unter dem Thema „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“.
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- Karin Hirschberger
- Kategorie: Pfarrbereich Wald
Auch in diesem Jahr gab es in der Pfarrkirche Wald an Heiligabend eine Kinderchristmette mit Krippenspiel. Unter der Leitung von Pastoralreferent Thomas Probst hatten die 42 Kinder vier Mal geprobt, die Generalprobe fand am Dienstagnachmittag statt. Für die musikalische Begleitung sorgte der Kinderchor Wald unter der Leitung von Michaela Gleixner und Andrea Seebauer.
Klassisch begann das Krippenspiel mit dem Boten des Kaisers Augustus, der zur Steuerzählung aufruft. Auch Maria und Josef machen sich auf den Weg, die Geschichte hat viele regionale Züge aus der Pfarrgemeinde bekommen. Die bayerisch sprechenden Wirte haben keinen Platz, bis einer schließlich seinen Schuppen anbietet. Dort wird Jesus geboren und zum Weihnachtsstern gesellen sich viele Sterne mit besonderen Aufgaben, so bringen sie Trost, Hoffnung, Freude oder Frieden.
Gemeinsam verkünden sie die frohe Botschaft, die auch die Hirten auf dem Feld hören, überbracht von Engeln. Die Hirten machen sich auf zur Krippe und bringen Geschenke wie Milch, Wolle oder Socken mit. Thomas Probst sagte, dieses Stück, teilweise im Dialekt gespielt, soll auch veranschaulichen, dass Jesus in unserer Pfarrgemeinde geboren werden will, dass alle Menschen das Potenzial haben Sterne zu sein. Nach den Fürbitten bot das gemeinsame „Stille Nacht, heilige Nacht“ den imposanten Abschluss.
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- Angelika Handl
- Kategorie: Pfarrbereich Wald
Seit September 2025 wird in Wald eine Eltern-Kind-Gruppe von Veronika Doblinger und Regina Moser geleitet, die sich immer am Mittwoch von 9 Uhr bis 11 Uhr im Pfarrheim in Wald treffen.
Ab Januar 2026 wird es erfreulicherweise eine zweite Eltern-Kind-Gruppe geben, die dann dienstags, ebenfalls von 9 bis 11 Uhr im Pfarrheim St. Martin in Wald (gegenüber dem Rathaus) stattfindet.
Das erste Treffen dazu ist der Dienstag, 13.1.2026. Hier übernimmt die Leitung Vanessa Adlhoch zusammen mit Theresa Vogl.
Für weitere Infos sowie Möglichkeit einer Schnupperstunde gibt Vanessa Adlhoch unter der Telefonnr.: 0175-9174751 oder Theresa Vogl unter der Telefonnr.: 0151-43101197, gerne Auskunft.
Für den Mittwoch, bitte bei Veronika Doblinger melden unter Telefonnr.: 0160-99341155 oder bei Regina Moser unter der Telefonnr.: 0151-62605713.
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- Agnes Kainz
- Kategorie: Pfarrbereich Wald
Thomas Schön konnte zur Lesung der „Heiligen Nacht“ mit den Mundartsprecher Christoph Hechenrieder in der mit Kerzenlicht erleuchteten Pfarrkirche St. Laurentius in Wald zahlreiche Besucher willkommen heißen und begrüßte die Mitwirkenden. Die Heilige Nacht orientiert sich nach den Lukas-Evangelium und entsteht am Tegernsee während eines Genesungsurlaubs vom 1. Weltkrieg. In seiner Fassung der Heiligen Nacht überführte Ludwig Thoma die klassische Weihnachtsgeschichte vom bayerischen bäuerlichen Alltag.
Über die Entstehung der Heiligen Nacht im Dezember 1915 wird berichtet. Ludwig Thoma war mit einem Jäger auf der Pirsch in den Tegernseer Bergen. Eisig kalt war es und ein scharfer Wind schnitt einem das Gesicht entzwei. Mit einem Mal wurde es windstill nur große Schneeflocken fielen auf die Erde. Langsam Schritt für Schritt hörte der Jäger wie Thoma vor sich hinsagte, im Wald is so staad, alle Weg san vo waht. Bei adventlicher Atmosphäre erzählt uns Christoph Hechenrieder diese Geschichte der Heiligen Nacht. Musikalisch unterstützt von Peter Schunda an der Zither und den Dreigesang.

Mundartsprecher Christoph Hechenrieder verstand es, die ergreifende Dichtung durch die richtige Betonung und gezielt gesetzten Pausen die Geschichte zu verdeutlichen und wirken zu lassen. Bei der biblischen Geschichte, die in mehreren Hauptstücken gegliedert ist, werden von Maria und Joseph, Erlebnisse bei der Herbergssuche, die Erfahrung, was Armut bedeutet und die Geburt des Heilands beschrieben. Fast schon spüren konnte man die Not des biblischen Paares Maria und Josef, das den beschwerlichen Weg von Nazareth nach Bethlehem auf sich nehmen musste und an den hartherzigen verzweifelten.
Zwischen den Lesungen sorgten der Dreigesang mit Michaela Gleixner, Thomas Schön und Maria-Theresa Hornauer musikalisch für die passende Stimmung.
Den Anfang machte Peter Schunda an der Zither mit einem Instrumentalstück. Bei dem ersten, zweiten und dritten Hauptstück sangen dazwischen der Dreigesang begleitet von Zither die Lieder „Im Wald is so staad“; „Als Maria übers Gebirge ging“; „Und drauß`d geht der Wind“ und „Wos eppa dös bedeut“. Weitere Liedbeiträge folgten beim vierten, fünften und sechsten Hauptstück, die teilweise durch den Dreigesang mit dem Akkordeon und Gitarre untermalt wurden. Am Ende der Lesung stimmte der Dreigesang den bekannten Andachtsjodler an. Maria-Theresa Hornauer dankte bei den Abschlussworten allen Mitwirkenden. Die Zuhörer waren beeindruckt von der Lesung und der musikalischen Vielfalt und alle folgten der Einladung zum Mitsingen des Liedes „O du Fröhliche“.




