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- Angelika Handl
- Kategorie: Pfarrbereich Hetzenbach
In der Wallfahrtskirche Sankt Leonhard in Hetzenbach, fand für alle Kinder der Pfarreiengemeinschaft Wald und Zell, traditionell am 28.Dezember, dem „Fest der unschuldigen Kinder“, die Kindersegnung statt. Am Sonntagnachmittag begrüßten Dekan Ralf Heidenreich und Pfarrer Tinu die zahlreichen Kinder mit ihren Familien.

Beim Verlesen des Evangeliums um die Geburt Jesu unterstützte Fritz Störzer die beiden Geistlichen. Der Dekan ging anschließend auf die Liebe Gottes ein und forderte die Kinder auf, diese Liebe weiterzutragen, denn sie sind durch die Taufe Kinder Gottes geworden. „Gott selbst hat uns durch seinen Sohn Jesus Christus, seine unendliche Liebe geschenkt, die uns immer begleitet“, sagte Pfarrer Heidenreich.

Nach den Fürbitten kamen die Mädchen und Buben einzeln zum Altar und wurden gesegnet. Zum Abschluss sangen alle gemeinsam „Oh du Fröhliche“. Musikalisch umrahmt wurde die Kindersegnung zudem von Sigrid Rothhammer und Andreas Meyer.

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- Angelika Handl
- Kategorie: Pfarrbereich Hetzenbach
Am Freitagabend kam die Zuhörerschaft traditioneller Weihnachtsmusik in der Wallfahrtskirche St. Leonhard in Hetzenbach voll auf ihre Kosten. Beim diesjährigen Adventskonzert des
Leonhardi-Vereins waren der Kirchenchor Wiesent, der Wiesenter Dreigesang und Karen Hernandéz Aguilera aus Kuba für die musikalische Gestaltung engagiert worden. Die
Gesamtleitung hatte Chorleiter David Schreib inne, ein ehemaliger Regensburger Domspatz.
Vorsitzender Karl Kotz begrüßte die Besucher und die beiden Musikgruppen, und wünschte allen einen besinnlichen Abend. Die Bänke in der Kirche waren einladend geschmückt mit Tannenzweigen sowie vorbereiteten Programmblättern und an den Seitenaltären flackerten zahlreiche Kerzen. Auf den Beginn mit Gregorianik und Alter Musik folgten zeitgenössische Musik sowie volkstümliche Adventsgesänge. Präsentierte Stücke waren beispielsweise „O Heiland reiß die Himmel auf“ oder „Ich lag in tiefer Todesnacht“. Ein Orgelsolo von Karen Hernandéz Aguilera schloss sich an.

Agnes Lanzl trug sodann eine von Hans Eberhardt verfasste adventliche Meditation vor. Danach übernahm der Wiesenter Dreigesang. Dieses Trio besteht seit dem Jahr 1990 und ist in Volksmusikkreisen gut bekannt. Hans Beiderbeck (Tenor), Franz Beiderbeck (Bass) und Marianne Miethaner (Sopran) harmonierten hervorragend und gaben, begleitet von einer Gitarre drei Stücke zum Besten. Dies waren: „Du kannst de gfreia, Mensch“, „Und draußd geht da Wind“, „Wias wohl waar?“.
Bevor die Glocken der Wallfahrtskirche zum Stillen Nachdenken anregte, erklang das bekannte Stück „Heilige Nacht“ von Reichardt. Die Kirche war zu diesem Stück in Dunkelheit gehüllt. Zu guter Letzt waren alle Besucher eingeladen, gemeinsam mit dem Chor das bekannte adventliche Lied „Tochter Zion freue dich“ mitzusingen und damit das festliche Konzert feierlich abzuschließen.
Karl Kotz dankte zum Ende allen Mitwirkenden und Gästen und wünschte allen ein gesegnetes Weihnachtsfest. Zudem erging eine Einladung an alle Anwesenden zur anschließenden, vorweihnachtlichen
Adventfeier des Leonhardi-Vereins im Lindenhof.
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- Kristina Groß
- Kategorie: Pfarrbereich Hetzenbach
Vergangenen Sonntag fand im kleinen Örtchen Hetzenbach in der Gemeinde Zell das traditionelle Leonhardi-Fest statt. Auch wenn das Wetter nicht wirklich mitspielte und sich Regen, Nebel und Kälte breit machten, ließen sich die Veranstalter nicht ins Boxhorn jagen. Am Vormittag zelebrierte Pfarrvikar Tinu Nedumbakaran die Messe zur Ehren des heiligen Leonhard, dem Namensgeber der Wallfahrtskirche. Dabei wurde auch das sogenannte Leonhardi-Brot, welches von Hetzenbacher Familien eigens gebacken wird, gesegnet.

Draußen auf den Straßen um das malerische Kirchlein war in diesem Jahr am Vormittag nur wenig los, da sich aufgrund der Witterung auch nur eine geringe Anzahl an Händlern in Hetzenbach einfanden. Im Lindenhof der Familie Piendl herrschte dagegen reges Treiben. Vor den zünftigen Klängen der Kerscher-Musikanten genossen die Gäste hier die schmackhaften Speisen bei hervorragender Bewirtung.

Am Nachmittag fand der 38. Leonhardiritt durch Hetzenbach statt. Zuvor wurden die angereisten Pferde samt Reiter von Pfarrer Tinu auf der Festwiese gesegnet. Engelbert Piendl verteilte das zuvor gesegnete Leonhardi-Brot an alle Teilnehmer. Es soll an die Tiere verfüttert werden und Schutz vor Tierseuchen bieten.

Sodann führte die Blaskapelle der Zeller Feuerwehr den Leonhardiritt durchs Dorf an. Bevor sich die Vierbeiner auf den Weg machten, reihte sich noch der Festwagen des Leonhardi-Vereins ein. Mitfahren durften auf ihm wie immer die Ehrenvorsitzenden und besonders langjährige Mitglieder. Auch die angereisten Oldtimerfreunde , welche ihre alten Juwele den Tag über auf dem Festplatz ausstellten, gesellten sich zum Zug und so war den Zuschauern einiges Sehenswerte geboten.

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- PG Wald-Zell
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Alle Termine für 2025 und 2026 auf einen Blick (siehe Flyer)
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- Günther Glitschenstein
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Im Rahmen eines feierlichen Waldgottesdienstes ist am Sonntag das zehnjährige Bestehen des Leonhardi-Kreuzes auf der Hetzenbacher Höhe begangen worden. Das Kreuz, das 2015 errichtet wurde, befindet sich an einem markanten Granitfelsenensemble im Wald – gut sichtbar vom Wanderweg rund um Hetzenbach und Zell.
Initiiert wurde das Projekt vom verstorbenen Engelbert Piendl, langjähriger Wirt des Lindenhofs in Hetzenbach. Seit seiner Errichtung präsentiert sich das Leonhardi-Kreuz als spirituelles und künstlerisches Zeichen des Glaubens – einge-bettet in eine eindrucksvolle Naturlandschaft. Der Ort hat sich über die Jahre zu einem besonderen Kraftplatz entwickelt – mystisch, ruhig, umrahmt von mächtigen Felsblöcken. Für viele ist er mehr als nur ein Wanderziel: ein Ort der Besinnung, Gemein-schaft und gelebter Tradition.
Der Gottesdienst wurde von Dekan Ralf Heidenreich zelebriert und musikalisch feierlich begleitet von der Blaskapelle Kerscher aus Wiesing. Viele Gläubige waren der Einladung gefolgt – zur Freude des Geistlichen. „Dieser schöne Ort lässt uns etwas von der Größe Gottes erahnen“, betonte Heidenreich in seiner Predigt. Die Welt sei voller Hass und Unfrieden, oft sogar innerhalb der Familien. „Doch im Herzen beginnt der Friede. Gott zeigt uns, wie wunderbar Frieden sein kann – und nur durch ihn werden wir ihn wirklich erfahren.“
Mit eindringlichen Worten rief der Pfarrer dazu auf, das Schlechte loszulassen und in Gottes Hände zu legen: „Die Botschaft ist die Liebe. Wenn sie nicht in unsere Herzen einkehrt, wird es keinen Frieden geben. Heulen wir nicht mit den Wölfen“, mahnte er. Die Veranstaltung war ein festlicher Höhepunkt, organisiert vom Leonhardi-Verein Hetzenbach. Der Vorsitzende Karl Kotz dankte allen Mitgliedern, Unterstützern und Helfern, die zum Gelingen des Jubiläums beigetragen haben.




